Content
Text

Expertenkreise: Ein Forum für Austausch, Vernetzung und Spitzenposition

Text

Die IAKS Expertenkreise setzen sich aus Mitgliedern zusammen. Als starke Gemeinschaften bringen sie Fachleute aus aller Welt zusammen. Was sie eint: das gemeinsame Interesse, bessere Sport- und Freizeiteinrichtungen zu gestalten.

Die Expertenkreise bieten eine offene Plattform für Austausch, Zusammenarbeit und internationalen Dialog in allen Fachbereichen – von Planung, Entwurf und Betrieb bis hin zu Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit, Technologie, Management und zukunftsweisendenTrends.

Expertenkreise werden von IAKS Mitgliedern ins Leben gerufen und gestaltet. Mitglieder sind aufgerufen, neue Gruppen zu initiieren, Themen einzubringen, die ihnen wichtig sind, internationale Expertise zu vernetzen und Interessengruppen rund um gemeinsame Herausforderungen und Chancen zu gründen.

Text

Jeder Expertenkreis entwickelt seinen eigenen Fokus, Aktivitäten und Arbeitsweisen. Dazu können Online- und Präsenztreffen, Workshops, Veröffentlichungen, Kongressbeiträge, Projektbewertungen, Trenddiskussionen, Fallstudien oder länder- und disziplinübergreifende Initiativen gehören.

Durch das Vernetzen lokaler Erfahrungen mit globalen Perspektiven schaffen Expertenkreise wertvolle Möglichkeiten für Lernen, Wissensaustausch und fachlichen Dialog. Gemeinsam ermitteln Teilnehmende neue Ideen, identifizieren aktuelle Entwicklungen und tragen zur Zukunft nachhaltiger, integrativer und hochwertiger Bewegungsräume bei.

Expertenkreise stehen IAKS Mitgliedern sowie eingeladenen Fachpersonen, Partnerorganisationen und Vordenkern offen, die die Diskussion mit zusätzlicher Expertise und neuen Perspektiven bereichern.

Das internationale Format bewährt sich bestens. Zudem können Expertenkreise auch innerhalb nationaler und regionaler IAKS Gruppierungen angepasst und weiterentwickelt werden.

paragraph download
iaks-expert-circles-guideline.pdf
Herunterladen
Text

Expertenkreis Bäder

Leiter: Dr. Stefan Kannewischer, Kannewischer Management AG

Gegründet: Juni 2017

Als eines der wichtigsten Ergebnisse der Zusammenarbeit im Jahr 2019 gaben die Bäderexperten die "IAKS Zukunftstrends für Schwimmbäder" heraus. Die Zukunftstrends zeigen wichtige Entwicklungen für Fachleute und Laien auf, zum Beispiel zu den Themen Inklusion, Orte für soziale Begegnung, konkurrierende Anforderungen an öffentliche Finanzen und digitale Transformation.

Im Jahr 2021 wurden die "Internationalen Schwimmbad-Fallstudien" veröffentlicht, in denen beispielhafte Bäder aus verschiedenen Ländern vorgestellt werden. Portraitiert werden Anlagen, die entweder typisch für das jeweilige Land sind oder ein herausragendes Beispiel mit Best-Practice Potenzial.

Die Fachleute treffen sich ein- bis zweimal pro Jahr, um länderspezifische Aspekte von technischen Fragen bis hin zum Besucherverhalten zu diskutieren. Wie werden Schwimmbadprojekte erfolgreich umgesetzt? Wie können Ziele über den gesamten Lebenszyklus des Bades erreicht werden?
 

Text

Expertenkreis Sporthallen

Leiter: Harald Fux (Raumplus.studio)

Gegründet: April 2019

Der Expertenkreis Sporthallen widmet sich diesen Themen:

  • Wie viel Standardisierung brauchen Sporthallen?
  • Wie geeignet ist die Standardsporthalle für heutige Bedürfnisse?
  • Welche Chancen und Risiken bietet die Standardisierung?

 

Die Entwicklung moderner Module für Nutzungsmuster und Raumqualitäten sowie deren Implementierung in Entscheidungs- und Planungsprozesse ist notwendig.

Es besteht ein klarer Bedarf an anpassungsfähigen, modularisierten und mobilen Bewegungsräumen, die im richtigen Verhältnis zu Standardsporthallen stehen. Da es einen direkten Zusammenhang zwischen dem individuellen Bewegungserlebnis und dem Bewegungsraum gibt, müssen attraktive und moderne Modelle für Bewegungsräume und Sporthallen geschaffen werden – sowohl in Bezug auf die sportliche Funktion als auch das Design.
 

Image
Bild
Expert Circle Sports Halls
Image
Bild
Ice Rinks Expert Circle
Text

Expertenkreis Eissporthallen

Leiter: Mark Hentze (HDR Architects Inc.)
Gegründet: November 2019

Der Expertenkreis Eissporthallen bringt internationale Experten zusammen, die Eissportanlagen entwerfen, liefern, installieren und betreiben – sowohl permanent als auch temporär.

Bei ihren Treffen ermittelten die Fachleute Unterschiede zwischen nordamerikanischen und europäischen Herangehensweisen fest. 

In Nordamerika und insbesondere Kanada bilden Eissportanlagen einen wesentlichen Bestandteil bei der Gestaltung von Sport- und Freizeitaktivitäten. Daher genießt ihre Entwicklung einen hohen Stellenwert. Bei der Ausarbeitung von Angeboten und für einen effizienten Betrieb geht die Tendenz dahin, mindestens Doppelbahnen zu bauen. Dreifach- und Vierfachbahnen werden immer beliebter. In Europa hingegen spielen Arenen für den Breitensport eine untergeordnete Rolle. Hier sind meist Zuschauertribünen vorhanden, sodass zusätzlich zum Sportangebot auch kommerzielle Veranstaltungen angeboten werden können. Und ein letzter wesentlicher Unterschied: In Europa kommen direkte Kühlsysteme zum Einsatz, während in Nordamerika indirekte Systeme verwendet werden.

Text

Expertenkreis Stadien und Arenen

Leiter: Javier Dávila de Eusebio, IDOM (Spanien) und Mike Trice, Populous (UK)

Gegründet: September 2020

Das Kick-off-Meeting des Expertenkreises Stadien und Arenen fand aufgrund von Covid-19 online statt. Zwölf Fachleute aus acht Ländern widmeten sich der Frage „Wie wird Covid-19 das Stadiondesign beeinflussen?“.

Die Fachleute gaben reihum Einblick über die jeweilige Lockdown-Situation von Stadien und Arenen in Argentinien, Australien, Brasilien, Deutschland, Südafrika, Spanien, dem Vereinigten Königreich und den USA.

Image
Bild
2025 NSC-Architects forum
Image
Bild
Expert Circle outdoor sports surfaces
Text

Expertenkreis Outdoor-Sportböden

Leiter: Martin Sheppard (Smart Connection Consultancy, Australien)

Gegründet: Dezember 2020

Das Kick-off-Meeting am 3. Dezember 2020 fand virtuell statt. Vierzehn Experten aus acht Ländern diskutierten aktuelle Herausforderungen für Kunstrasensysteme.

Dabei wurden drei Hauptthemen für die zukünftige Arbeit der Gruppe im Jahr 2021 identifiziert:

  • Erstellung einer „Kunstrasen-Bibliothek“ mit allen aktuellen Forschungsergebnissen, Studien, Dokumenten, Normen aus aller Welt;
  • Diskussion und Definition von Leistungsstandards für verschiedene Nutzergruppen, klimatische Bedingungen und Betreiberfähigkeiten – nicht jeder braucht „das bestmögliche Produkt“;
  • Sammlung von Informationen zur Pflege, verschiedenen Herangehensweisen und neuer Definition von „guter Pflege“, wobei der Fokus auf den Ergebnissen unter unterschiedlichen lokalen Bedingungen liegt.
     
Text

Expertenkreis Naturerlebnisräume

Leiter: Holger Kortbek, Gladsaxe Kommune (Dänemark)

Gegründet: 11. Mai 2021

Outdoor-Aktivitäten sind – auch durch Covid-19 – sehr beliebt geworden. Nach Einschätzung der Fachleute birgt dies gleichzeitig ein Risiko: die steigende Nutzerzahl kann sich nachteilig auf den Zustand der genutzen Naturflächen auswirken. Zudem können unterschiedliche Nutzergruppen miteinander in Konflikt geraten. Was früher von Ehrenamtlichen erledigt wurde, beispielsweise der Unterhalt der Wege und Strecken (also die Infrastruktur), könnte nun als Service von der Kommune angeboten werden.

Die Mitglieder des Expertenkreises möchten bei ihrer zukünftige Arbeit Leitlinien entwickeln. Sie möchten Kommunen unterstützen, dem neuen Bedarf an Infrastruktur für Naturerlebnisräume zu begegnen.

Image
Bild
Expert Circle Nature Activity Areas
Image
Bild
Expert Circle Urban Activitiy Areas
Text

Expertenkreis für urbane Bewegungsräume

Leiter: Maria Keinicke / KEINGART architecture) und Holger Kortbek (Gladsaxe Kommune), beide aus Dänemark

Gegründet: 4. Mai 2021

18 Expertinnen und Experten aus acht Ländern diskutieren die neuesten Entwicklungen im Bereich der urbanen Bewegung und die Erwartungen von Nutzergruppen und öffentlichen Behörden an urbane Bewegungsräume. Städte wachsen in Fläche und Bevölkerungszahl, Baugrund ist teuer. Sport- und Freizeitflächen müssen frühzeitig eingeplant werden, um öffentliche, allgemein zugängliche und niedrigschwellige Räume anzubieten. Nutzergruppen und ihre speziellen Bedürfnisse könnten zu Konflikten führen.
 

Contact